Kulturbüro Stadelmann
MUSIK, THEATER UND MEHR
EUROPERA
Klassik Modern
Art Universum
The Art of Duo

Das trinationale EUROPERA Jugendorchester wurde 1992 auf Anregung des damaligen Intendanten des Görlitzer Theaters, Professor Ludwig, gegründet. Es ist ein Symphonieorchester, das sich aus ausgewählten Musikschüler/innen aus Tschechien, Polen und Deutschland zusammensetzt. Es bietet den jungen Musiker/innen die Chance, Orchestererfahrung unter der Leitung eines professionellen Dirigenten zu sammeln – und über das Musizieren hinaus Gleichaltrige aus den jeweiligen Nachbarländern kennen und verstehen zu lernen! Seit 2004 ist der tschechische Dirigent Miloš Krejčí, Kapellmeister des Theaters Görlitz – und dem EUROPERA Jugendorchester seit der Gründung eng verbunden –, Künstlerischer Leiter des Klangkörpers. Unter seinem Dirigat erregte das Orchester bei vielerlei Anlässen begeistertes Aufsehen, beispielsweise bei seinem Konzert am 1. Mai 2004 im Rahmen der EU-Beitrittsfeierlichkeiten im „Dreiländereck“, im Sommer 2005 beim Internationalen Festival der Studentenorchester „Eurochestries“ in Frankreich oder zuletzt bei Konzerten in Legnica (P), Liberec (CZ), in der Siemens-Halle in Görlitz (D), im Theater Zittau (D) und auf Schloss Kliczków (P). Weitere Höhepunkte der Spielzeit 2006/07 waren das große Open-Air-Festkonzert anlässlich des 100jährigen Jubiläums von SIEMENS Turbinenbau Görlitz auf dem Görlitzer Obermarkt und die Sommerkonzertreise in die Schweiz und nach Italien.

> Weitere Informationen unter 
www.europera.org !


EUROPERA Jugendorchester | Konzert am 23.07.06 un Arezzo (I)
Weitere Fotos finden Sie unter www.europera.org
und
www.europera.xomax.cz !


>> Kinder machen Musik in Richtung Europa
Musik. Auch im neuen Jahr überschreitet das Jugendorchester EUROPERA die Grenzen und verbindet drei Nationen.

Weithin klingt’s über die Grenzen, wenn Miloš Krejčí mit seinem Jugendorchester unterwegs ist, das nicht umsonst den Namen EUROPERA trägt. Mancher erinnert sich vielleicht an den Auftritt des Orchesters am 1. Mai 2004, als in Zittau die Öffnung der Grenzen nach Osten hin zu einer größeren EU gefeiert wurde. Das deutsch-polnisch-tschechische Miteinander ist seither in aller Munde, die Großen wollen’s, vor allem die Kleinen tun’s.
Denn beinah 80 Kinder und Jugendliche, die an deutschen, polnischen und tschechischen Musikschulen im Dreiländereck Instrumente lernen, spielen gemeinsam unter Miloš Krejčís Dirigat – und zwar die Besten, Begabtesten und solche, denen Musik mehr als nur Zeitvertreib oder das Muss zum Üben bedeutet.

Viel Mozart, wie es sich für das 250. Jahr des Salzburgers gehört, hat auch das trinationale Jugendsinfonieorchester im Programm. Bereits im Oktober, nach einer Woche intensiven Probens in Frankreich, beeindruckte Europera im polnischen Legnica, im nordböhmischen Liberec und in Görlitz mit der Ouvertüre der „Hochzeit des Figaro“, zwei Mozart-Sinfonien und Stücken von Chatschaturjan bis Grieg. „Die Leute waren überall begeistert, die Säle waren voll“, meint Krejčí, und das Leuchten seiner Augen spricht dafür, dass er untertreibt, wenn er „wir waren zufrieden“ sagt. Recht frohen Mutes blickt er auch auf die kommenden Monate mit Konzerten in allen drei Ländern, mit den Auftritten bei großen Festivals und Einladungen in europäische Städte, die er gerne wahrnehmen möchte.

Da stehen schon jetzt im Januar die nächsten Auftritte an, etwa ein Benefizkonzert in Liberec, dessen Erlöse für Kinderprojekte eingesetzt werden. „Kinder spielen für Kinder“, nennt Krejčí das, und es sei doch eine schöne Sache. Im polnischen Lublin und in Niesky zeigt sich das Orchester mit Musik seinen Sponsoren erkenntlich, genau wie es vor ein paar Monaten in der Görlitzer Siemenshalle spielte, um dem Unternehmen für seine viele Unterstützung zu danken. Oder es gibt Konzerte für Kinder an Orten der Region, um noch mehr junge Mitstreiter für dieses große, grenzüberschreitende Orchester zu begeistern und zu gewinnen.
Wenn Zittau am 1. Mai seine EU-Feier im Dreiländereck wiederholt, werden die EUROPERA-Musiker vielleicht wieder mit dabei sein. Schon beschlossene Sache aber ist die Fahrt zum Schloss Kliczków, wo man im Mai den Frühling feiert, und es wäre nicht das erste Mal, dass EUROPERA da vor den 20.000 Besuchern auftritt. Im Juli dann – geplant, erhofft – geht’s nach Italien. Worauf sich Miloš Krejčí freut, ist das Jugendorchester-Festival in Florenz. „Es ist eines der größten seiner Art in Europa, und wenn alles klappt, treten wir da auf.“

Dass man den jungen Leuten etwas bieten muss, das über die Freude am Musikmachen hinausgeht, weiß Miloš Krejčí, und dass Abwechslung und Anreize dazugehören, auch. Deshalb stellt er sich für die Zukunft eine Begabtenförderung vor und Kompositionen, die allein für das Orchester geschrieben werden.

Und auch die Probenlager – zweimal pro Saison – gehören dazu. Wohin die Reise im Februar geht, steht zwar noch nicht fest, aber auch das wird etwas sein, wo es eine Menge Europäisches zu sehen, zu erleben und so auch viel über den andern zu lernen gibt.

Sächsische Zeitung 07.01.2006



Technische Anforderungen etc.

-  Bühnenmaße: ca. 10 x 15 m
-  Podesterie: 3 Stufen - 2 Stufen je 1 x 10 m für Holz- / Blechbläser
                                        und 1 Stufe 2 x 6 m für Percussion
-  Dirigentenpodest
-  Bestuhlung

-  Beleuchtung n. Abspr.
-  ggf. Tontechnik n. Abspr.

-  große Garderobe(n) für ca. 95 Personen
-  2-3 Solistengarderoben
-  Dirgentengarderobe

-  ausreichend sanitäre Anlagen

- ausreichend Getränke (Wasser), ggf. kleines Catering für die Musiker/innen


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