Das Ensemble ART UNIVERSUM wurde 2005 von Musikern der Niederschlesischen Philharmonie Jelenia Góra und der Neuen Lausitzer Philharmonie Görlitz gegründet und hat sich der Musik für Flöte und Streicher verschrieben. Edward Sytianko (Flöte), Wasilij Tarabuko (Geige), Tadeusz Rożek (Bratsche) und Roman Samostrokov (Cello) präsentieren Flötenquartett-Literatur aus Barock und Klassik, aber auch - zum Teil in eigenen Bearbeitungen - Werke des 20. und 21. Jahrhunderts sowie Tango und Filmmusik. Die eigens für dieses Ensemble komponierten Stücke "Sentimental Déjà vu" und "Cantabile h-Moll" des polnischen Komponisten Krzesimir Dębski wurden im Juni 2006 im polnischen Luftkurort Świeradów Zdrój uraufgeführt.
Kontakt:
(PL) Edward Sytianko
Tel. +48 601 751 779 | E-Mail: bagatela@post.pl
(D) Nikola Stadelmann
Tel. +49 170 481 38 40 | E-Mail: info@kulturbuero-stadelmann.de

REPERTOIRE
W. A. Mozart Flötenquartette:
Quartett C-Dur KV Anh. 171
Quartett G-Dur KV 285a
Quartett A-Dur KV 298
Quartett D-Dur KV 285
W. A. Mozart Divertimento für Violine, Viola und Violoncello KV 563
W. A. Mozart Eine kleine Nachtmusik (Serenade D-Dur) KV 525
Bearbeitung für Flötenquartett von Edward Sytianko
L. van Beethoven Divertimento für Flöte, Violine und Viola op. 25
K. Dębski Sentimental Déjà vu für Flöte, Violine, Viola und Violoncello
K. Dębski Cantabile h-Moll für Flöte, Violine, Viola und Violoncello
A. Schnittke Suite im alten Stil:
Pastorale
Ballett
Menuett
Fuge
Pantomime
Bearbeitung für Flötenquartett von Roman Samostrokov
FILMMUSIK
W. Kilar Walzer
Themen aus dem Film "Trędowata" von Jerzy Hoffmann
Bearbeitung für Flötenquartett von Roman Samostrokov
A. Wajda Themen aus seinem Film "Pan Tadeusz":
ŚWIĄTYNIA DUMANIA
Ameisen
Jacek Soplicas Tod
Polonaise
Bearbeitung für Flötenquartett von Roman Samostrokov
J. Petersburski Tango "Ostatnia niedziela"
Bearbeitung für Flötenquartett von Roman Samostrokov
VERMISCHTES
J. S. Bach Aria D-Dur
F. Chopin Prelude Nr. 4 e-Moll
F. Chopin Prelude Nr. 6 h-Moll
S. Joplin The Entertainer
A. Piazzolla Rio Sena
A. Piazzolla Adios Noniño
A. Villoldo El Choclo
A. Shmitz Elegie
Bearbeitungen für Streichquartett von Roman Samostrokov
FÜR KINDER
P. Tschaikowski Aus dem "Album für die Jugend":
Wintermorgen
Spiel mit dem Steckenpferd
Baba Jaga
Bajka niani (Märchen)
Marsz żołnieżyków (Marsch)
Słodkie marżenie
Walzer
Kamarinskaja
Polka
In der Kirche
Jägerlied
Neapolitanisches Lied
Bearbeitung für Flötenquartett von Roman Samostrokov
R. Schumann Kriegerischer Marsch
Jägerlied
Wesoły chłop (Fröhlicher Landmann)
Dziadek mróz (Väterchen Frost)
Frühlingslied
Bearbeitung für Flötenquartett von Roman Samostrokov
C. Debussy Kołysanka słonia
Pastuszek gra
Mały mużynek
Bearbeitung für Flötenquartett von Roman Samostrokov
D. Schostakowitsch Joking Suite
Hello March
Lullaby
Barrel Organ
Waltz - Joke
Bearbeitung für Flötenquartett von Roman Samostrokov
BAROCKMUSIK
C. W. Gluck Reigen seliger Geister aus "Orpheus und Eurydike"
J. C. Pepusch Triosonate F-Dur für Flöte, Violine und Basso Continuo
J. B. Loeillet Triosonate F-Dur für Flöte, Violine und Basso Continuo
G. Ph. Telemann Triosonate A-Moll für Flöte, Violine und Basso Continuo
Ph. E. Bach Trio B-Dur für Flöte, Violine und Basso Continuo
... und polnische Barockmusik (dworska “Płocki zeszyt”)
BESETZUNG
EDWARD SYTIANKO (Flöte) studierte bis 1981 an der Weißrussischen Musikakademie in Minsk in der Flöten-Klasse von Prof. W. W. Charitonowa. Während seiner Studienzeit wirkte er als Solist im Kammerorchester, im Ensemble für Alte Musik und im Opernorchester der Musikakademie in Minsk sowie im Orchester des Weißrussischen Nationaltheaters mit. Er war an vielen Uraufführungen von Werken junger weißrussischer Komponisten beteiligt. Von 1989 bis 1991 war Edward Sytianko Solist im Sinfonieorchester in Homel. Hier organisierte er außerdem ein Alte Musik-Ensemble, mit dem er sich u.a. 1990 beim Festival für polnische und europäische Musik hervortat. Seit 1991 ist Edward Sytianko Soloflötist der Niederschlesischen Philharmonie in Jelenia Góra (Polen). Er ist Gründer verschiedener Kammermusikensemble: des „Duet kameralny“ (Flöte und Harfe), des Barocktrios „Syrinx“, des Flötenduos „Bagatela“ und des Ensembles „Art Universum“. 2005 spielte er die Uraufführung des Konzerts für Flöte und Orchester von Bogusław Shaefffer. Er konzertiert im In- und Ausland, leitet Meisterkurse in Weißrussland und Finnland und ist Flötenlehrer an der Musikschulen „Stanisław Moniuszko“ und „Janina Garścia“ in Jelenia Góra.
Auch WASILIJ TARABUKO (Violine) studierte an der Weißrussischen Musikakademie in Minsk. 1985 schloss er seine Ausbildung bei Prof. W. G. Czernysz und Prof. O. M. Parhomenko ab. Er ist Preisträger des Nationalen Violinwettbewerbs der Republik Weißrussland. Von 1989 bis 1991 war er Konzertmeister im Orchester des Weißrussischen Nationaltheaters und leitete eine Violinklasse an der Weißrussischen Musikakademie in Minsk. 1991 wechselte er als Konzertmeister an das Nationaltheater „Stanisław Moniuszko“ in Pozńan (Polen). Im gleichen Jahr nahm er am renommierten Internationalen Henryk Wieniawski-Violinwettbewerb in Pozńan teil. Seit 1992 ist Wasilij Tarabuko Konzertmeister der Neuen Lausitzer Philharmonie (Görlitz). Neben seiner regen Konzerttätigkeit ist er derzeit auch als Geiger und Hauptdarsteller in René Harders konzertantem Theaterstück „Kinder der Musik oder Was es heißt, Wieniawski zu spielen“ zu erleben.
TADEUSZ Rożek (Viola) studierte an der Musikakademie „Karoł Lipiński“ in Wrocław (Polen) bei Prof. Florian Bryła und Prof. Jan Michalski. Von 1983 bis 1994 war er Stimmführer der Bratschen in der Philharmonie Opole. Gleichzeitig unterrichtete er an der Musikschule „Frederyk Chopin“ in Opole. 1992 war er Mitbegründer des Streichquartetts „Divertimento“, mit dem er im In- und Ausland konzertierte. Ferner trat er als Mitglied des Ensembles für Alte Musik der Musikakademie in Wrocław und der Breslauer Oper u.a. beim Musikfestival in Łańcucie (1984) auf. Mit dem Sinfonischen Orchester der Stadt Opole und dem „Balet Classique de Paris“ unternahm er regelmäßig Tourneen durch ganz Europa. Seit 1994 ist Tadeusz Rożek Mitglied der Neuen Lausitzer Philharmonie (Görlitz).
ROMAN SAMOSTROKOV (Violoncello) wurde 1977 in Lwow (Ukraine) geboren.
Im Alter von sechs Jahren bekam er seinen ersten Cellounterricht an der Szoła Talentów (Förderschule) in Lwow in der Klasse von Prof. E. E. Spitzer. Von 1994 bis 1999 setzte er seine Studien an der Musikakademie in Lwow fort. Aufgrund seiner hervorragenden Leistungen erhielt er Stipendien vom Oberbürgermeister der Stadt Lwow, vom Präsidenten der Ukraine sowie von Maurice Rubel in der Schweiz, wo er von 1996 bis 1999 an der Musikakademie Neuchatel bei Prof. L. Aeschlimann, einem Schüler von Pierre Furnier, studierte. Er ist Preisträger des Violoncello-Wettbewerbs der Ukraine (2. Preis), des Internationalen Nicolaj Łysenko-Wettbwerbs in Kiew (2. Preis) sowie des Internationalen Sergej Prokofiew-Wettbewerbs in Kiew (1. Preis). Er trat in vielen europäischen Ländern, z.B. in Polen, Tschechien, Ungarn, Deutschland, Portugal und England sowie in Israel auf. Sein Konzertrepertoire umfasst u.a. die Cellokonzerte von Boccherini, Haydn, Brahms, Prokofiew, Lalo, Schostakowitsch, Elgar, Beethoven, Schumann und Tschaikowski. Seit 2004 ist Roman Samostrokov Solocellist der Niederschlesischen Philharmonie in Jelenia Góra (Polen).
> Auf Wunsch schicken wir Ihnen Unterlagen zum Ensemble ART UNIVERSUM zu. Sprechen Sie mit uns !
> zurück zur Übersicht